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Meine Philosophie

Immer öfters kommt auch die Gehirnforschung zu dem Ergebnis, dass viele Probleme, die uns gesundheitlich und persönlich betreffen, in unserem Kopf entstehen. Unsere Erinnerungen, Gedanken und Gefühle beeinflussen unseren Körper, unsere Wahrnehmung und somit auch unsere erlebte Realität, auch wenn wir das nicht immer bewusst wahrnehmen können.

Diese von uns erlebte Realität, ich nenne sie mal „Muster“ oder „Glaubenssätze“ lösen biochemische Prozesse aus, wie z.B. Herzrasen bei Angst oder einem spannenden Buch oder einer Achterbahnfahrt oder Verspannungen, wenn wir uns gestresst fühlen.

Auch wenn wir es nicht bewusst wahrnehmen, so ist es doch in jeder Sekunde so, dass wir unsere Welt nicht so wahrnehmen, wie sie ist, sondern wie durch eine gefärbte Brille nehmen wir unsere (Um)Welt durch unsere eigenen Erfahrungen, Gedanken, Erinnerungen und Gefühle wahr. Nur ein Teil der Wirklichkeit kommt durch diese Färbungen überhaupt in unserem Gehirn an. Und sogar diese gefilterten Bilder unserer Welt werden von unseren Erfahrungen, Überzeugungen, (Vor) Urteilen aber auch Befürchtungen und Ängsten interpretiert und mit leuchtenden oder tristen Farben übermalt. So entscheiden wir aktiv (wenn auch unbewusst) mit, wie wir über etwas denken und es dadurch empfinden und erleben. Das beeinflusst entscheidend, welche Wirkung etwas auf uns hat.

Zum Beispiel haben wir viele prägende Erfahrungen im Babyalter und in der Zeit als Kleinkind gemacht. Selbst wenn wir schon lange erwachsen sind, bleiben diese Prägungen, ich nenne sie mal „Glaubenssätze“ oder „Handlungsmuster“ und setzen sich unbewusst in unserem Leben fort (und beeinflussen uns somit auch).

Manchmal müssen wir sogar mit Erschrecken feststellen, dass Verhaltensweisen unserer Eltern, die wir beispielsweise in der Pubertät vehement abgelehnt haben, immer mehr auch unser eigenes Handeln bestimmen. „So wollte ich nie werden!“ sagen wir dann und fahren doch im „gleichen Fahrwasser“.

Wer z.B. als Kind oft hören musste, dass er ungeschickt und hässlich sei und nur durch Fleiß und Hilfsbereitschaft von den Eltern Anerkennung erfahren hat, wird sich sehr wahrscheinlich auch als Erwachsener nicht geschickt und attraktiv fühlen und immer unbewusst versuchen, durch Fleiß und Hilfsbereitschaft seine Anerkennung zu bekommen.

Wie durch eine gefärbte Brille nimmt man dann vor allem Situationen wahr, in denen  man fleißig und hilfsbereit sein kann. Lob und Anerkennung für die eigene Attraktivität und gutes Geschick werden durch die Brille gefiltert und dadurch nicht nachhaltig wahrgenommen. Auch Komplimente zum guten Aussehen „perlen an uns ab“.

Wir sind „blind“ dafür. Das ist keine Frage des Wollens, sondern das sind in unserem Gehirn gespeicherte Handlungsmuster und Glaubenssätze. Auch wenn manche davon oft in der Zeit als Kind Sinn machen, um im Familiengefüge verbleiben zu können so machen uns einige Handlungsmuster aber manchmal auch das Leben schwer. (z.B. der Glaube, immer perfekt sein zu müssen oder die Suche nach Anerkennung durch Andere).

Diese Brillenwirkung erleben wir täglich selbst, wenn man z.B. als Frau schwanger ist, sieht man auf einmal sehr viele Frauen mit dickem Babybauch oder wenn wir uns ein tolles Auto gekauft haben, dann sehen wir auf einmal sehr viele Modelle dieser Art, was uns vorher (mit der anderen Brillenfärbung) gar nicht aufgefallen war.

Somit kann unsere Perspektive verengt sein und neue Wege, die uns weiterbringen würden, können wir manchmal gar nicht „sehen“.

Die gute Nachricht: Wenn die von uns erlebte Wirklichkeit in unserem Kopf entstanden ist durch Glaubenssätze oder bisher gelebte Handlungsmuster, dann können wir sie genau da auch wieder verändern, also sozusagen die Brillenfärbung so verstellen, wie es für uns besser und angenehmer ist.

Das gilt dann auch für alle Bereiche wie z.B. Beruf, Partnerschaft, Gesundheit, Freundschaft, Unzufriedenheit, Über- oder Unterbelastung, Ängste, Phobien, Sorgen, Ärger usw.

Die Methode ist eigentlich immer dieselbe, denn die Brillenfärbung durch Glaubenssätze und Handlungsmuster wird durch Gespräche während der Sitzungen bewusst gemacht.

Das ist durch einen Außenstehenden oft leichter, denn wir haben häufig „blinde Flecken“ für unsere eigenen Verfärbungen der „Brille“. Nach der Bewusstmachung gibt es Methoden, die diese positive Wirkung noch verstärken (z.B. EFT Klopfakupressur an Gesicht und Händen).

Unser Körper, aber auch unsere Umgebung mit Partnern, Freunden, den eigenen Kindern oder Kollegen reagieren oft augenblicklich auf diese Veränderung unserer „inneren Einstellung“ und das hat oft eine erstaunliche Wirkung. Mit unserer neuen (rosa?) gefärbten Brille entdecken wir auf einmal Chancen oder Zusammenhänge, die uns vorher nie aufgefallen waren. Diese Art von „Bewusstheitsveränderung“ ist einfach, schnell und sehr effektiv und greift oft auch positiv auf andere Lebensbereiche über.

Gelingt es uns nämlich, unsere bisherige (oft quälende) innere Realität durch Bewusstmachung zu ändern, so ändert sich automatisch auch die äußere Wirklichkeit und damit unser gesamtes Leben zum Positiven und das kann sehr befreiend sein.

Mit diesen Methoden arbeite ich erfahrungsgemäß am effektivsten in Einzelsitzungen. Meine Schweigepflicht ist natürlich garantiert!